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Garni Johann

Wandern mit dem Profi...

Eine enorme Vielfalt an Wandermöglichkeiten mit verschiedene Schwierigkeitsgraden:
  • vom Gletscher bis zur Rebe wandern
  • Ca. 350 km bestens markierte Wanderwege
  • Waalwegwanderungen
  • Themawanderungen
  • Almwanderungen
  • Gipfelwanderungen zu den Dreitausendern in der Ortlergruppe
  • Schneeschuhwandern mit Hüttenzauber
  • Winterwanderungen auf die Alm
  • Schneeschuh-Schnupperkurs mit dem Hausherrn Schneeschuhe zu verleihen
  • Skitouren unter www.seilschaft.it

Trend - Wandern:
Zeit haben, sanfte Bewegung in intakter Natur - Quelle für Gesundheit und Harmonie, mit netten Leuten in geselliger Gruppe Spaß haben, Sicherheit durch unsere geführten Wandertouren.

Einige Tourenvorschläge vom Wanderführer Gerhard


  Elferspitze 2926 m


Prächtiger Aussichtsberg über dem Vinschgauer Oberland

Ausgangspunkt: Haider Alm 2120m (Sessellift ab St.Valentin)


Aufstieg:   Von der Haider Alm nordwestlich auf Steig Nr.9 dem Reschensee-Höhenweg folgend weiter bis zum schönen Aussichtspunkt am Roten Eck 2299m. Nördlich noch ein Stück weiter bis zum Wegweiser, der westlich die Abzweigung zum Elfer über Steig Nr.9 anzeigt. Zunächst über sanfte, blumenreiche Hänge weiter, dann etwas steiler hoch zum Hoaderschartl 2743m. Hier nördlich über den felsigen und stellenweise etwas ausgesetzten Grat, der Trittsicherheit verlangt, hoch zum flachen Gipfel, der einen herrlichen Rundblick eröffnet.
Höhenunterschied: 800m
Aufstiegszeit:  2,5 Std.
Weitere Aufstiege: Von Schöneben 2100m in 2,5 Std - Von Rojen 1945m über den Zwölferkopf in 3 Std.
Wer zu Fuß von St. Valentin auf die Haider Alm will, muss über Weg Nr.9, großteils Forstweg, ca. 2 Std. aufsteigen.
Hinweise/Schwierigkeiten: Die Route ist gut markiert und beschildert. Bei Nässe, Schnee und Eis, kann der Grat vom Hoaderschartl zum Gipfel heikel sein.


 Weiter Wanderungen unter :

  www.seilschaft.it








   

Verhaltensregeln - Nützliche Tipps

Nur fit in die Berge - und nicht erst fit durch die Berge!
Die allermeisten Unfälle ereignen sich durch Ermüdung oder Erschöpfung, Wanderer und Bergsteiger benötigen heute ebenso Training wie andere Freizeitsportler.Keine Bergtour ohne sorgfältige Planung!

Jede Bergtour erfordert Planung mit Führer und Karte. Stellen Sie mit Ruhe und Sorgfalt die erforderliche Ausrüstung zusammen!Nach Abmarsch erst 30 Min. langsam warmgehen und später richtet sich dann das Gehtempo ausschließlich nach dem schwächsten in der Gruppe. Der Pulsschlag sollte nie mehr als 130 pro Minute (höchstens 150 pro Minute) sein.Alle zwei Stunden eine Zehnminutenrast!
Spätestes dann sollte man etwas essen und reichlich trinken, auch ohne Hunger und Durst.Immer genug zu trinken mitnehmen!

Das Trinken möglichst mineralsalzhältiger Flüssigkeiten ist das Um und Auf beim Wandern und Bergsteigen. Durchschnittlich zwei bis vier Liter über den Tourentag verteilt. Alkohol ist in jeglicher Form während einer Tour abzulehnen.Kinder keinesfalls überfordern!

Touren mit Kindern erfordern eine besonders sorgfältige und abwechslungsreiche Planung und sind stets kindergerecht auszurichten!Ab 2.000 m Seehöhe Zeit lassen, um sich zu akklimatisieren!

Je höher, umso länger, denn je höher man steigt, desto sauerstoffärmer wird die Luft. Beachten Sie die Warnzeichen (vor allem Kopfschmerzen). Wettergefahren niemals unterschätzen!

Das Gelingen einer Tour hängt vor allem vom Wetter ab. Beobachten Sie sorgfältig die Wetterentwicklung - auch bereits vor der Tour! Kehren Sie bei drohendem Wettersturz rechtzeitig um und suchen Sie bei heranziehenden Gewittern geschützte Orte auf und verlassen Sie Grate und exponierte Stellen. (Achtung: nicht unter einzelne Bäume stellen) Bleiben Sie grundsätzlich auf dem Weg!

Sollten Sie sich dennoch verirrt haben, dann bleiben Sie unbedingt, wo Sie sind! Können Sie weder vor noch zurück auf einem Steig oder ist sogar ein Unfall passiert, riskieren Sie nichts und versuchen Sie unter keinen Umständen sich ins Tal durchzuschlagen sondern bleiben Sie an Ort und Stelle und beginnen Sie mit dem Alpinen Notsignal: Ein optisches oder akustisches Zeichen sechsmal in der Minute, danach eine Minute Pause, und so fort. Wenn Sie vorher irgendwo Angaben über Tourenziel und Route hinterlassen haben, wird man Sie rasch und verlässlich finden. Keine Panik - bleiben Sie ruhig - überall in den Alpenländern stehen Tag und Nacht Bergretter in ständiger Alarmbereitschaft.In jedem Rucksack ist Platz fürs "Notfallpaket". Dies sollte auf jeden Fall immer mit dabei sein! (Verbandszeug, Taschenlampe, Rettungsfolie und eventuell Biwaksack).

Und zum Schluss noch eine große Bitte..
Halten Sie die Bergwelt sauber und nehmen Sie Ihre Abfälle mit ins Tal, dadurch helfen Sie mit, unsere Berge rein zu halten, damit sich auch die Gäste nach Ihnen noch an der Herrlichkeit unserer Berge erfreuen können.

Unfallmeldungen

Bei der Meldung eines Unfalls ist es wichtig, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, was man am besten mit kurzer Beantwortung der 5 und 2 W-Fragen erreicht:

  • Was ist passiert?
  • Wo ereignete sich der Unfall?
  • Wie viele Verletzte sind zu bergen?
  • Wann ist der Unfall geschehen?
  • Wer meldet?

Außerdem bei Hubschrauberrettung:
  • Welche Witterung herrscht am Unfallort?
  • Wohin mit dem Hubschrauber ?

Besitzt keiner der Alpinisten ein Handy oder Funkgerät, so sollte einer nach genauer Einprägung der W-Meldung, sicherheitshalber in Begleitung eines weiteren absteigen (abfahren), um Hilfe zu holen. Besteht die Tourengruppe aus mehr als zwei Personen, hat die Anwesenheit einer Person beim Verletzten Priorität vor der Sicherheit des Hilfeholenden.

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